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SPIELETEST
Die Kunst des Mordens: Karten des Schicksals
Nicole Bonnet ist zurück: In ihrem mittlerweile dritten Abenteuer muss die junge FBI-Agentin abermals einen Serienmörder jagen und hinter Gitter bringen. Dieser ist so von sich überzeugt, dass er Nicole Hinweise auf seine nächsten Übeltaten hinterlässt, um die Dame zu einem perfiden Wettrennen zu motivieren. Gemeinsam mit Nicole müsst ihr verhindern, dass es noch weitere Tote gibt! „Die Kunst des Mordens: Karten des Schicksals“ ist – wie auch schon die beiden Vorgänger – erzählerisch stark und spannend. Im Laufe der rund achtstündigen Spielzeit erhaltet ihr immer wieder neue Informationshappen und werdet so bei Laune gehalten – ganz so wie in einem guten Krimi! Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass Grafik und Sound der Atmosphäre dienlich sind. „Die Kunst des Mordens: Karten des Schicksals“ ist die meiste Zeit über schön düster und wird mit entsprechenden Klängen unterlegt. Die Optik des Spiels bietet viele Details, was die Schauplätze ziemlich real wirken lässt. Gut gelungen sind auch die Animationen der einzelnen Charaktere.

Spielerisch ist „Die Kunst des Mordens: Karten des Schicksals“ ein klassisches Point & Klick – Adventure. Einen Großteil der Zeit verbringt ihr mit dem Lösen von Rätseln, wobei die meisten wirklich clever und durchdacht sind. Allerdings gibt es auch einige Aufgaben, die weniger unterhaltsam sind: Beispielsweise, weil ihr auf ein kleines Detail einfach nicht kommt oder Nicoles Notizen einfach nicht ausreichend viele Informationen bieten. In diesen Aspekt hätten die Entwickler definitiv mehr Zeit investieren müssen! Nicht ganz optimal wurde auch die Sache mit dem Inventar gelöst: Sobald dieses ein paar mehr Gegenstände enthält, passiert es schnell, dass ihr wichtige Dinge überseht. Zudem öffnet ihr das Inventar immer wieder unbeabsichtigt, wenn ihr mit dem Mauszeiger in seine Nähe kommt. Um euch eure Ermittlungsarbeiten etwas zu erleichtern, bietet „Die Kunst des Mordens: Karten des Schicksals“ eine Hotspot-Funktion. Mit dieser könnt ihr euch alle relevanten Sachen anzeigen lassen – aufgrund der oftmals vorherrschenden Dunkelheit ist nämlich nicht immer alles sofort zu erkennen.


Fazit: „Die Kunst des Mordens: Karten des Schicksals“ bietet zwar ein paar spielerische Macken, macht aufgrund der interessanten Geschichte und spannenden Atmosphäre aber dennoch ziemlich viel Spaß. Wenn ihr auf der Suche nach einem guten und günstigen Adventure seid, solltet ihr euch das Spiel einmal näher ansehen!
 

 
Bewertung
 
Grafik:
Gut
Sound:
Gut
 
 
Spielspaß:
Gut

 

 
Daten im Überblick
Titel:Die Kunst des Mordens: Karten des Schicksals
Genre: Adventure
Sprache: Deutsch
Publisher: CITY Interactive
Entwickler: CITY Interactive
USK:12
Multiplayer:Nein
Systemanforderungen: Windows XP/Vista - 2 Ghz, 512 MB Ram, 128 MB 3D-Grafikkarte

Autor: Frederik 
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