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Pen & Paper- trifft auf Rollenspiel Teil 2, denn „Neverwinter Nights“ geht in die zweite Runde! Wie auch schon im ersten Teil des populären Rollenspiels spielt „Neverwinter Nights 2“ im beliebten „Forgotten Realms“-Universum, welches auf die aktuelle Regelversion 3.5 von „Dungeons & Dragons“ basiert. Es verspricht neben den vielen neuen Zaubern, Talenten und Prestigeklassen eine Detailfülle der Umgebungen wie es zuvor noch in keinem Spiel vorkam, und einen individuellen Verlauf der Abenteuer. Ihr solltet keine Zeit verlieren, denn es gibt viel zu erkunden. Ist euer Gepäck schon abreisefertig?
Doch halt, bevor ihr in der virtuellen Welt der „Forgotten Realms“ umherziehen könnt um Bösewichten und Halunken das Handwerk zu legen, müsst ihr zuerst einmal euren Helden erstellen. Neben den typischen Kriterien wie beispielsweise Geschlecht, Gesichtszüge, sowie der Haut- und Haarfarbe, müsst ihr auch zwischen einem der „D&D“-Völker wählen. Hierbei stehen euch acht Hauptvölker und 16 Unterarten zur Verfügung. Wählt ihr also beispielsweise das Volk der Berührten, so werdet ihr aufgefordert, entweder die Unterart Assimar oder die der Tieflinge zu selektieren. Bedenkt jedoch, dass jede Klasse zusätzliche Abzüge beziehungsweise Zusatzpunkte zu diversen Attributen gibt – die Wahl des Geschlechts hingegen hat keinerlei Auswirkungen und kann je nach Geschmack getroffen werden. Bei der Wahl der Klasse solltet ihr im Hinterkopf behalten, wie sich später euer Charakter entwickeln soll. Im Laufe des Spiels könnt ihr in eine so genannte Prestigeklasse aufsteigen, bei der ihr beispielsweise die Klasse von einem Waldläufer hin zu einem Waffenträger ändert. Der Gebrauch von Prestigeklassen ist bei „Neverwinter Nights 2“ keine Premiere, da sie schon im Add-On „Schatten von Undernzit“ für den ersten Teil eingeführt wurden, allerdings hat man diese fortschrittlicheren Charakterklassen um einige mehr ergänzt. Neu dabei ist ein arkaner Betrüger, Duellant, mystischer Ritter, rasender Berserker, Schattendieb von Amn und Kriegspriester. Um für mehr Kombinationen und Einstellungsmöglichkeiten zu sorgen, wurden die Klassen pro Charakter auf vier erhöht. Jede Klasse ist für jedes Volk oder Geschlecht wählbar. Für die Moral des Charakters ist die Gesinnung von Bedeutung. Hier könnt ihr entscheiden, ob euer Charakter abgrundtief böse wird, oder eher ein Vertreter Gottes, der keiner Fliege etwas zu Leide tun kann. Auch die Moral spielt für eure Prestigeklasse eine Rolle, da beispielsweise ein chaotisch böser Charakter niemals in die Rolle eines mystischen Ritters schlüpfen kann.
Die Wahl der Konstellation von Attributspunkten, Talenten und Fähigkeiten sowie Boni ist schon wesentlich komplexer und wird für die Leute, die sich nicht wirklich mit dem „D&D“-Regelwerk auskennen, eine Tortur sein. Aber auch an die Nicht-Kenner dieser Regeln hat das Entwicklerteam gedacht und für sie eine kleine Hilfestellung integriert. Wenn ihr nicht wisst, was das Beste für euren Charakter ist, so könnt ihr einfach auf den Empfohlen-Button klicken. Sobald dies getan ist, wählt das Spiel die sinnvollsten Entscheidungen für euch. Um es euch noch einfacher zu machen, könnt ihr zu Beginn direkt ein Paket wählen, worin sich bestimmte Talente und Fähigkeiten eines bestimmten Themas befinden. Nett ist auch, dass ihr neben der Wahl des Namens auch eine kleine Hintergrundgeschichte und einen Lebenslauf verfassen könnt.
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