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PREVIEW
GearGrinder
Mitte September 2009 wird Headup Games mit „GearGrinder“ ein Spiel in den Handel bringen, das in Russland längst unter dem Titel „Sledgehammer“ erhältlich ist. Was ihr von dem Game erwarten dürft, erfahrt ihr in dieser Vorschau! „GearGrinder“ versetzt euch in die Rolle eines Kriminellen, der eigentlich in der Gaskammer hingerichtet werden soll. Doch irgendwie gelingt es einer verbrecherischen Organisation, euch aus der misslichen Lage zu befreien. Dass die Truppe das nicht aus Menschenfreundlichkeit getan hat, dürfte klar sein: Fortan sollt ihr für sie arbeiten. In Bezug auf die Geschichte ist „GearGrinder“ ganz und gar nicht innovativ, doch welches Actionspiel ist das heutzutage schon? Ärgerlich ist dennoch, dass die Qualität der Zwischensequenzen unter aller Kanone ist – die schlechten Charaktermodelle ließen sich ja noch verschmerzen, doch der eingesetzte Störfilter ist einfach gruselig. Davon solltet ihr euch aber nicht abschrecken lassen, denn das Gameplay ist im Grunde ganz gut. Euer Arbeitswerkzeug in „GearGrinder“ ist ein Truck, der auch schießen kann. Zu Beginn verfügt ihr nur über relativ schwache Maschinengewehre, doch im Laufe der Missionen schaltet ihr einige dickere Wummen frei. In den besagten Aufträgen müsst ihr der Polizei entkommen, Kontrollpunkte abfahren, Arenakämpfe gewinnen, Zielpersonen ausschalten oder einfach in einem Rennen als Erster über die Ziellinie fahren.

Für Abwechslung ist also durchaus gesorgt, allerdings sind die Kontrollpunktrennen zum Teil abartig schwierig: Die ersten beiden konnte ich problemlos absolvieren (auch wenn es in beiden Fällen nicht für eine Goldmedaille reichte), doch bereits das dritte musste ich mehrmals neustarten, weil das Zeitlimit einfach zu knapp bemessen war. Durch das Zerstören von Autos könnt ihr zwar zusätzliche Zeit einheimsen, doch müsst ihr fast jedes Fahrzeug auf der Strecke schrotten, um überhaupt an eine Bronzemedaille denken zu dürfen. Die anderen Missionen sind beileibe nicht so schwierig, viele sind bereits im ersten Anlauf gut schaffbar. Trotz der Geschichte mit den Kontrollpunktrennen ist der Storymodus von „GearGrinder“ schnell durchgespielt – nach nicht einmal einer Hand voll Stunden seht ihr das Ende. Zusätzlich zum Einzelspielermodus gibt es einen Mehrspielermodus für bis zu acht Spieler. Diesen konnte ich allerdings noch nicht ausprobieren, immerhin ist „GearGrinder“ noch gar nicht erhältlich. Steuern lässt sich das Spiel im Übrigen wahlweise mit der Tastatur oder mit einem Xbox 360 Games for Windows Controller. Die Tastatur ist als Eingabegerät aber mehr als ausreichend – „GearGrinder“ ist ja keine Simulation und das Rumgedrücke auf den Pfeiltasten ist letzten Endes genauso erfolgreich wie das Steuern über die Analogsticks.

Technisch ist „GearGrinder“ leider nicht ganz auf der Höhe der Zeit – und das gilt nicht nur für die bereits angesprochenen Zwischensequenzen, sondern auch für die In-Game-Grafik, nur nicht so extrem. Das soll jetzt aber nicht bedeuten, dass das Spiel hässlich ist! Sehr erfreut bin ich darüber, dass das Spiel im Laufe des Ausprobierens kein einziges Mal abgestürzt ist – auch andere Bugs sind mir nicht untergekommen. Außerdem sind die Systemanforderungen nicht so hoch. „GearGrinder“ läuft also auch auf älteren Systemen gut. Das Adjektiv „gut“ gilt auch für diesen Sound: Seit dem Russland-Release der Original-Version soll dieser runderneuert worden sein. Das kann ich zwar nicht beurteilen („Sledgehammer“ habe ich nie gespielt), doch klingt das Spiel einfach ansprechend. Besonders die Explosionen kommen gut rüber, wenn ihr einen Subwoofer habt! Alles in allem dürft ihr von „GearGrinder“ nicht zu viel erwarten, allerdings müsst ihr auch bedenken, dass den Entwicklern nicht so viel Geld zur Verfügung stand. Wenn ihr auf seichte Action-Kost steht, solltet ihr dieses Spiel im Auge behalten!

„GearGrinder“ ist ab dem 17. September 2009 für 26,99 Euro im Handel erhältlich.
 
 
Daten im Überblick
Titel:GearGrinder
Genre: Rennspiel
Sprache: Deutsch
Publisher: Headup Games
Entwickler: Targem Games
USK:16
Multiplayer:Ja
Systemanforderungen: Windows XP/Vista - Minimum: 2,5 Ghz Singlecore, 512 MB Ram, 128 MB 3D-Grafikkarte

 
Autor: Frederik
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